Indisches Springkraut

Das Indische Springkraut (auch Drüsige Springkraut) ist eine einjährige Pflanze (ein Therophyt), die in kürzester Zeit Wuchshöhen von über 2 Meter erreichen und so andere Pflanzen schnell überdecken kann. Es benötigt für sein schnelles Wachstum eine ausreichende Wasserversorgung. Die dicken Stängel des Indischen Springkrauts sind oben verzweigt. Die vielen gegenständigen und oben quirlständigen Laubblätter sind eilanzettlich, scharf gezähnt, 6 bis 25 cm lang und 18 bis 65 mm breit. Die Blattstiele sind 30 bis 35 mm lang.

Der aufrechte, insektenfreundliche, traubige Blütenstand ist kompakt. Die purpurroten, rosa oder weißen, stark süßlich duftenden Blüten sind etwa 3 bis 4 cm lang und hängen von einem stieldrüsigen Blattstiel herab. Die Blütezeit reicht ungefähr von Juni bis Oktober (bis zum ersten Frost). An einer Pflanze sind oft gleichzeitig Knospen, Blüten und Samen vorhanden. Von den drei Kelchblättern ist das untere kronblattartig und gespornt. Von den fünf Kronblättern ist das obere größer und die übrigen kleiner, paarweise verwachsen.

Die meist 14 bis 18 mm (selten bis 50 mm) langen Kapselfrüchte schleudern, wenn sie reif sind, auf kleinsten Druck hin die Samen wie kleine Gewehrkugeln heraus. Dabei sind die Seiten der Kapselfrucht elastisch und rollen sich wie winzige, sich windende Schlangen zurück. Die kugeligen Samen weisen einen Durchmesser von etwa 3 mm auf.

Die Pflanze wurzelt recht flach (bis maximal 10 cm) mit kleinem Wurzelwerk.

Das Drüsige Springkraut wurde als Zierpflanze verwendet, sie ist aber seit etwa 50 Jahren in weiten Teilen der Welt vollkommen eingebürgert, vor allem in Weiden-Auenwäldern, im Auengebüsch und an Ufern. Die Art liebt feuchte bis nasse, nährstoffreiche Böden an eher schattigen Standorten mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Nach Ellenberg ist sie eine Halblichtpflanze, ein Schwachsäure- bis Schwachbasezeiger, stickstoffreiche Standorte anzeigend und eine Unterklassencharakterart der Klebkraut-Brennnessel-Gesellschaften (Galio-Urticenea).

Das Drüsige Springkraut droht die einheimische Vegetation von ihren natürlichen Standorten zu verdrängen.

(quelle http://de.wikipedia.org/)

Bekämpfung

Zur nachhaltigen Bekämpfung empfehlen wir, dass Abmähen im Zeitfenster vor der Blüte.

Hat die Pflanze eine Wachstumshöhe von ca. 1 m mäht man sie mit einer handelsüblichen Motosense, bestückt mit dem von uns entwickelten Messerblatt  10 cm kurz über der Wurzel, aber unter der ersten Verzweigung ab. Dann ist die Pflanze tot. Achtung bei einer Beweidung wächst die Pflanze als Krüppel nach, setzt Samen an und vermehrt sich weiter.

Vorteil unseres Spezial Messerblattes: es spritzt nicht, d.h. man bleibt weitestgehend sauber und die Antriebswelle der Motorsense wird geschont.